Bei uns sollte sich nicht nur ein*e jede*r gut aufgehoben und geschützt fühlen, sondern auch die Chance sehen, sein Leben nach den eigenen Vorstellungen führen zu können. Dafür braucht es eine Sozialpolitik, die sich den Herausforderungen stellt und die Möglichkeiten ausschöpft, die das Miteinander verschiedenster Menschen mit sich bringt.

Dass alle Menschen gleichen Chancen haben, steht für uns im Vordergrund. Das bedeutet für uns selbstverständlich, dass jeder Mensch Zugang zu einer medizinischen und sozialen Grundsicherung hat. Jeder Mensch, das bedeutet besonders für uns, auch die Menschen, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

Solidarität fängt bei uns im Kleinen wie im Großen an. So müssen sich gerade Besserverdienende an den Kosten des Sozial- und Gesundheitssystem ausnahmslos beteiligen. Im Kleinen kann jede*r auch ihren*seinen Beitrag leisten. Mit einem freiwilligen Organspende-Ausweis könnte tausenden Menschen pro Jahr das Leben gerettet werden, die auf Spenderorgane angewiesen sind. Wir wollen den Zustand ändern, dass bisher nur eine Minderheit der Bürger*innen einen besitzen.

Einem guten Miteinander steht Diskriminierung am ehesten entgegen. Besonders jetzt müssen wir uns gegen die Ausgrenzung und Stigmatisierung von Asylsuchenden stellen. Für uns sind die Asylsuchende von heute die Nachbarn von morgen. In allen Bereichen müssen wir es unterstützen, dass Menschen verschiedener Herkunft und Religion zusammen kommen und zusammen leben; das bedeutet von der Politik über den Sportverein bis in den Fasching hinein.

Inklusion ist für uns alle wichtig. Von der Schule bis zum Arbeitsmarkt soll kein Mensch benachteiligt werden. Hierzu zählen auch Menschen mit Behinderungen. Barrierefreiheit bedeutet für uns, dass diese sich möglichst hürdenlos im Alltags-, Berufs und Privatleben entfalten können.